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Wenn die Angels mit so viel Energie zum Korb ziehen wie hier Laura Geiselsöder gegen Nationalspielerin Steffi Wagner, dann ist ein Sieg in Chemnitz drin. | Bild: Falko Priebusch

Vielen Dank, Chemnitz, für die Zusatz-Motivation“, munkeln so manche im Lager der TH Wohnbau Angels. Die Ansetzung des Spiels am Freitag Abend durch den Gastgeber hat bei den Nördlingern erst einmal Unmut hervorgerufen, im zweiten Schritt dann aber eine Jetzt-erst-recht-Motivationslage bewirkt.

Für das letzte Spiel vor der Weihnachtspause und zugleich das Erste der Rückrunde geht es für die Angels am verkehrsreichen Freitag Nachmittag also zu den ChemCats nach Sachsen. Die Hinrunde ist beendet, die Teams kennen sich und wissen um die Stärken und Schwächen ihrer Gegner. Das Eröffnungsspiel der Saison gegen Chemnitz ist dabei eine der Partien, an die man sich im Ries gerne zurückerinnert. Während man Chemnitz‘ McQuade hervorragend im Griff hatte, machten Noble und Asoro wohl deutlich zu viele Punkte für den Geschmack von Trainer Pat Bär. Dennoch konnte am Ende ein deutlicher Sieg als Auftakt einer hervorragenden Hinrunde herausgeholt werden.

Mittlerweile haben sich die beiden Mannschaften recht unterschiedlich in der Tabelle eingeordnet. Während Nördlingen trotz einiger Niederlagen zuletzt immer noch auf Rang drei rangiert und eine tolle Jubiläumssaison hinlegt, sind die ChemCats nach wie vor eher damit beschäftigt nach hinten abzusichern. Nach desaströsen Niederlagen gegen Göttingen und Halle, die sich ihrerseits am Ende der Tabelle angesiedelt haben, ist nach dem Überraschungssieg im Heimspiel gegen den Herner TC allerdings wieder ein Aufschwung erkennbar. Spätestens nach dem Erreichen des Pokal-Viertelfinals gegen den Zweitligisten Neuss dürften die Katzen zurück in der Erfolgsspur sein.

Während die Nördlingerinnen mit derselben Besetzung antreten wie noch im Hinspiel, gab es bei den ChemCats einige personelle Änderungen. Einerseits wäre da die Vertragsauflösung von Katarina Flasarova, andererseits die Neuverpflichtung der US-Amerikanerin Alyesha Barkley. Die Centerspielerin, die seit drei Spielen bei den Sachsen mitmischt, zeigte bisher eine solide Leistung und scheint sich gut in die Mannschaft integriert zu haben. Ansonsten bleibt alles beim Alten im Lager der Chemnitzer, die mit acht Ausländern und der einzigen deutschen Lucile Peroche ihre Spiele bestreiten. Wie sich bereits im Hinspiel angedeutet hat, läuft bei den Katzen viel über Topscorerin Abigal Asoro, die zudem noch die meisten Ballgewinne der Liga erzielt. Sie sollte man auf jeden Fall gut unter Kontrolle haben, wenn man wieder als Sieger aus der Partie gehen möchte.

Leider muss bei diesem Vorhaben auf Carina Högg verzichtet werden, die immer noch verletzungsbedingt pausieren muss. Ansonsten sind alle Angels an Bord und voll motiviert, zwei Pluspunkte unter den Weihnachtsbaum zu packen.

Ziel für das Freitagabendspiel ist es also, den vorübergehenden Höhenflug der Chemnitzerinnen zu beenden und sich mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause zu verabschieden. Schlüssel zum Erfolg dürfte es sein eine fokussierte und konzentrierte Partie abzuliefern, denn dass man eine Mannschaft wie die ChemCats schlagen kann, steht außer Frage und wurde ja bereits bewiesen. Bleibt zu hoffen, dass dann auch das Wetter für die lange Reise mitspielt, damit es am 15.12 auch pünktlich um 20 Uhr losgehen kann.


Quelle: TH Wohnbau Angels, Katja Gerstmeyr

Tags: Basketball, Th wohnbau angels, Halle, Dbbl, Deutsche basketball liga, Chemcats, Herner tc, Nördlingen




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