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Bild: (Symbolbild) / Fritz Jörn (Wikipedia) (CC-BY-SA)

Eigentlich müsste es sich bei den Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung schon herumgesprochen haben, dass der häufig frequentierte Einkaufsmarkt in der Kapellstraße durch einen eigenen Sicherheitsdienst überwacht wird. Ladendiebstähle werden deshalb dort überdurchschnittlich häufig registriert und zur Anzeige gebracht. Am Mittwoch gegen 18:45 Uhr war es ein somalischer Asylbewerber, der dort nicht alles zahlen wollte, was er mitnahm. Er wurde beim Diebstahl einer kleinen Flasche Schnaps beobachtet, während er nur drei Dosen Bier bezahlen wollte. Der 21jährige mutmaßliche Täter sollte zunächst durch einen Mitarbeiter der geschädigten Firma zur Personalienfeststellung in einen Nebenraum gebracht werden. Dabei versuchte er zu fliehen und wurde deshalb gefesselt. Bei einem anschließenden Gerangel stürzten dann beide zu Boden. Der Somalier zog sich hierbei eine stark blutende Kopfplatzwunde zu. Auch die alarmierte Streife hatte wegen der starken Alkoholisierung, ca. 2 Promille, des renitenten mutmaßlichen Ladendiebs Probleme, den Mann zu beruhigen. Er kam schließlich zur ärztlichen Behandlung in die Donau-Ries Klinik. Dort wurde er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

Doch damit war die Sache noch nicht erledigt. Auf dem Rückweg in seine Unterkunft trafen der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und der 21jährige in der Kapellstraße erneut aufeinander. Ob er den Kontakt gezielt suchte, ist nicht bekannt. Jedenfalls schlug der dem 39jährigen mit der Faust ins Gesicht und flüchtete anschließend. Auf der folgenden Flucht stürzte er wieder und verletzte sich erneut. Erst in der Erstaufnahmeeinrichtung wurde er schließlich aufgegriffen, wurde aber dort belassen, nachdem er eine zusätzliche ärztliche Behandlung ablehnte.





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