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10.06.2019 - 19:25 - Deutsch-Französisches Grenzgebiet

47 Jahre alten Frau verschleppt - Warnaufruf und Europaweite Fahndung

Achtung! Keine Anhalter mitnehmen!

Nach einer Entführung warnt die Polizei dringend davor im deutsch-französischen Grenzgebiet fremde Personen im Fahrzeug mitzunehmen und bittet die Bevölkerung weiterhin um ihre Mithilfe!

Der 51 Jahre alte Maciej IWANCZYK und der 23 Jahre alte Krzystof TRZESICKI stehen unter dem dringenden Tatverdacht die 47 Jahre alte Jolanta SZEWCZYK aus Aspach (Rems-Murr-Kreis) am Montag, 03.06.2019 verschleppt zu haben. Das von den Tätern benutzte Wohnmobil wurde in Frankreich bei Straßburg leer aufgefunden. Es wird davon ausgegangen, dass sie sich derzeit immer noch im Grenzgebiet aufhalten. Möglicherweise versuchen die Täter nun einzeln oder zusammen als Anhalter bei unbeteiligten Personen mitzufahren und nach Polen zu gelangen!

Die Polizei warnt Lkw- und Autofahrer und bittet keinesfalls fremde Personen mitzunehmen!

Ferner bittet die Polizei dringend um Zeugenhinweise und fragt:

  • Mindestens einer der Beschuldigten war bis Montag, 14:00 Uhr mit einem dunkelgrünen Pkw, Renault Laguna, polnisches Kennzeichen unterwegs. Das Fahrzeug wurde am Montag in Aspach zurückgelassen. Ein Bild ist beigefügt. Wem ist der Renault bis Montag aufgefallen?
  • Wer hat das Wohnmobil gesehen, mit dem die Täter die Frau verschleppten und welches inzwischen in Frankreich bei Straßburg leer aufgefunden wurde. Es handelt sich um ein Wohnmobil, Peugeot, Alkoven, Hobby.
  • Wer hat die Vermisste und/oder die beiden Beschuldigten gesehen und kann Hinweise zum Aufenthaltsort geben?
  • Wer hat sonst verdächtige Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit der Entführung stehen könnten?
  • Wer hat die Frau und/oder die Beschuldigten nach Montag, 13:30 Uhr gesehen?
  • Wer hatte seit Montag, 13:30 Uhr Kontakt (persönlich, telefonisch oder soziale Netzwerke) mit der Frau oder den Tätern? Hinweistelefon: (0049) 7151 950 333

Bitte bei Antreffen der Gesuchten an diese nicht herantreten! Bitte verständigen Sie unverzüglich über Notruf die nächste Polizeidienststelle!

Das Polizeipräsidium Aalen arbeitet mit Hochdruck an dem Fall und steht in engem Austausch mit den Polizeipräsidien im deutsch-französischen Grenzbereich, sowie den polnischen und französischen Behörden. Auf den Rast- und Tankanlagen werden noch am Wochenende Fahndungsplakate mit einer Warnmeldung ausgehängt. Weitere Bilder von Täter, Opfer und bislang benutzten Fahrzeugen sind unter: https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/pp-aalen-aspach-freiheitsberaubung-europaweite-fahndung/

 


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Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe
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